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Veränderung beginnt im Kopf (Teil 2)...

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Veränderung beginnt im Kopf ... meine Mission und wie es dazu kam (Fortsetzung)

Schön, dass Du wieder dabei bist, bei Teil 2, wie Veränderung funktioniert.

Zunächst bedanke ich mich für Feedbacks, die mich erreicht haben.

Da der vorherige Artikel als zu lang beschrieben wurde, habe ich den
zweiten Teil – da er ähnlich lang ist wie der erste – in 2 Episoden geteilt.

Und hier ist er nun Teil 2 zu der Geschichte meiner Mission. Wenn Du Teil 1 verpasst hast, dann findest Du diesen hier in meinem Blog.

Ich habe Dir in der ersten Folge erzählt, wie es zum Start meiner Berufung kam, wie ich für mich entdeckt habe, dass das Leben völlig anders ist, nachdem ich mein Gedankengut ausgetauscht habe.

Was es mit mir macht häufiger meine Grenzen zu testen und darüber hinaus zu gehen, mich auszuprobieren und damit mehr Vertrauen zu haben.

Ich habe begriffen, dass das Leben es gut mit jedem von uns meint, und dass sich uns der Weg unter die Füße legt, wenn wir nur wollen und uns selbst vertrauen.

Und ich genieße dieses neue Gefühl, Dinge anzupacken und zuzulassen. Das heißt nicht, dass ich keine Angst habe, gleichwohl lasse ich mich nicht mehr von Angst abhalten meinen Weg zu gehen. Und Du kannst das auch!!

Der eine kocht ständig neue Rezepte, probiert neues und unbekanntes im Restaurant, fährt in immer andere Länder in Urlaub und geht auch mal ein Risiko ein. Der andere bleibt bei der bekannten Hausmannskost, isst Wiener Schnitzel, macht den immer eintönigen Urlaub auf Mallorca und vermeidet jedes Risiko.

Hast Du für Dich erkannt in welche Kategorie Du gehörst?

Was glaubst Du, was sich verändern kann, wenn Du statt Schmerzen zu vermeiden, aktiv mehr Freude in Dein Leben ziehen würdest. Wenn Du Deine Komfortzone verlässt und endlich das tust, was Du wirklich gerne tun willst: sich in einem neuen Job auszuprobieren, die Berufung zum Beruf zu machen, vielleicht sogar ein eigenes Unternehmen zu gründen. Die Partnerschaft durchleuchten und erkennen, was sich verändern muss, damit die Partnerschaft wieder vertrauensvoll ist oder vielleicht auch zu erkennen, dass ein weiteres Festhalten sinnlos ist.
Was kann alles möglich werden, wenn Du diese elementare Entscheidungsgrundlage in Deinem Leben veränderst?

Doch zurück zu: Wie komme ich denn nun die Veränderung?

Lass uns festhalten: Wenn Du die Übung aus dem ersten Teil mitgemacht hast, dann hast Du aus der letzten Blogfolge noch einen Zettel vor Dir, auf dem lauter Dinge stehen, die Dir nicht gefallen, auf der einen Seite und möglichen Änderungsideen auf der anderen Seite.

Wenn Du nicht mitgemacht hast oder die Blogfolge nicht gelesen hast und jetzt gerne mitmachen möchtest, nimm einen Zettel und falte ihn längs, so dass Du 2 Spalten hast. In die linke Spalte kommt alles, was Dich stört ärgert etc.
Das können alle Bereiche sein, berufliche oder private, völlig egal.

In die rechte Spalte notierst Du zu jedem Punkt einen Ausblick: Was ist das gewünschte Resultat, wenn ich diesen Punkt gelöst oder verbessert hätte?

Wenn Du weiter mit dieser Übung arbeiten möchtest empfehle ich Dir, Dir hierzu etwas Zeit zu nehmen.

Nutze nun Deine Gefühle dazu, mehr über Dein Verhalten zu erfahren. Gefühle sind sehr deutliche, körperlich wahrnehmbare Zeichen, wie es in unserem Inneren tatsächlich gerade aussieht.
Gefühle können Dir dabei helfen, Dir über die Hintergründe der gegenwärtigen Lage bewusst zu werden und sie verstehen zu wollen.

Wie fühlt es sich an, wenn Du an die Situation denkst, die Du gerne ändern willst?
An welcher Stelle Deines Körpers zeigt sich dieses Gefühl?

Nimm all Deinen Mut zusammen und spüre ein paar Minuten in Dich hinein, lasse all die negativen Gefühle zu und nimm diese nur zu deutlich wahr.
Je intensiver Du diese Gefühle zulässt und je besser Du wahrnimmst, an welcher Stelle Deines Körpers Du diese lokalisierst, umso größer wird Deine Energie, daran etwas ändern zu wollen.
Beschreibe diese Gefühle so gut wie möglich und notiere diese auf demselben Blatt Papier, passend zu den jeweiligen Situationen, die Du verändern willst.

Im nächsten Schritt beschreibst Du Dein Ziel so gut wie möglich.

Wenn Du es nicht beschreiben kannst, dann male es. Oder klebe entsprechende Bilder auf in einer Collage. Es kommt gar nicht darauf an, ob Du malen kannst oder nicht. Wichtig ist, dass Du Dir Dein Ziel so konkret es irgend geht vorstellen kannst. Dass das Bild Deines Ziels so klar wie möglich ist.
Du kannst Veränderungen oder das Erreichen Deiner Ziele umso besser ausführen, wenn Du weißt, wohin die Reise geht.

Dabei ist es gut zu wissen, was Du nicht mehr willst, aber die Energie ist umso größer, wenn Du ganz klar weißt, was und wohin Du tatsächlich willst, was genau Dein Ziel ist.


Du kannst dann Deine Aufmerksamkeit besser fokussieren und neue mutige Entscheidungen treffen auf dem Weg zu Deinem Ziel.

Zusätzlich erkennst Du zwischendurch leichter, ob Du Deinem Ziel näherkommst.

Und im nächsten Schritt nimmst Du auch hier wieder Deine Gefühle zur Hilfe: Wie fühlt es sich an, wenn Du diesen Zielzustand erreicht hast. Stelle Dir Deinen Zielzustand sehr genau vor und nimm in dieser Ziel-Situation alles wahr, was es hier zu sehen, zu hören, zu fühlen, vielleicht auch zu schmecken oder zu riechen gibt. Spüre Deine neue Lebendigkeit in diesem Ziel. Vielleicht stellt sich Erleichterung und Zufriedenheit ein, vielleicht Freude und Glück. Wo in Deinem Körper macht sich dieses Gefühl breit?
Und vor allem stelle Dir dieses Bild und dieses Gefühl immer wieder auf dem Weg zum Ziel vor. Tauche immer wieder ein in dieses Gefühl von Erfüllung und Zufriedenheit. Damit entfachst Du immer wieder neu eine große Kraft und Anziehung hin zu Deinem neuen Ziel.
Nun hast Du es bis hierhin geschafft, Du hast ein neues Ziel, eine Veränderung in Deinem Leben vor Augen.

Stellt sich die Frage, nur so zur Kontrolle: Unterstützt Dich dieses Ziel in meiner Bestimmung im Leben? Ist es das, was Du in Deinem tiefsten Inneren wirklich willst, oder ist es ein Ziel von außen, quasi aus der Not, nur weil die Umwelt sagt, was richtig ist, oder der Partner zu wissen meint, was gut für Dich ist.
Frage Dich das auch hier wieder sehr genau. Denn wenn das neue Ziel Deinen innersten Werten und Wünschen entgegensteht, wird es ein Kampf, es kostet wahnsinnig viel Energie, und Kraft und Du wirst für diesen Kampf einen hohen Preis bezahlen, so Du ihn denn überhaupt gewinnen kannst.

Wichtig ist an dieser Stelle, dass Du sehr ehrlich zu Dir selbst bist. Prüfe sehr genau, ob das Ziel aus einer Angst heraus entsteht (ich brauche Geld oder ich kann nicht alleine sein) oder aus Deinem Ego (ich darf nicht arbeitslos sein oder was denken die Anderen über mich) oder aus einem Gefühl von Mangel (wenn ich dies oder jenes nicht tue, bin ich wertlos). Prüfe Deine Beweggründe für dieses neue Ziel sehr genau und am besten …

… schreibe diese auf.

Fassen wir bis hierher zusammen: Du hast eine gewünschte Veränderung identifiziert.
Du hast eine klare Zielvorstellung definiert und Dir diese sehr genau vorgestellt, und Du hast Dich mit den Beweggründen auseinandergesetzt.

Zeit, den Erfolg, bis hierher gegangen zu sein, zu feiern und sich auf den nächsten Teil der Geschichte zu freuen.

Bis ganz bald
Anna Katharina

 

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