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Veränderung beginnt im Kopf (Teil 1)...

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Veränderung beginnt im Kopf ... meine Mission und wie es dazu kam

Heute möchte ich Dich mitnehmen auf eine Reise, wie Veränderung funktioniert und wie ich mein Leben 2.0 gestartet habe. Ich stelle mich ein bisschen ausführlicher vor und lasse Dich teilhaben an meiner eigenen Entwicklung und Veränderung. 

Seit vielen Jahren erlebe ich Menschen, die suchend sind und gerne mit dem Leben 2.0 durchstarten möchten.
2010 habe ich mich selber auf den Weg gemacht und meine Berufung und Erfüllung gefunden. Und genau dieses Wissen möchte ich weitergeben, authentisch, empathisch und vertraulich.
Ich zeige Dir, wie auch Du das Leben finden kannst, dass Dir Spaß macht. Wie Du neue Möglichkeiten und Perspektiven entdecken kannst, damit auch Du Deine Berufung findest.

Ich war 2013/2014 in der Situation arbeitssuchend zu sein. Wie es dazu kam, dazu später mehr. Diese Zeit habe ich genutzt mein Berufsleben 2.0 zu starten und damit habe ich meine Berufung und Erfüllung gefunden.

Ich bin heute 54 Jahre jung – ja und auch das ist schon eine Veränderung im Kopf. Ob Du sagst oder über Dich denkst ich bin 54 Jahre ALT oder ich bin 54 Jahre JUNG verändert die Sichtweise auf Dein weiteres Leben enorm … probiere es aus.

Kind einer Arbeiterfamilie, dazu erzogen was Besseres zu werden und den richtigen Mann zu heiraten, habe ich nach dem Abitur das Studium der Elektrotechnik an der RWTH in Aachen aufgenommen, weit genug vom Elternhaus entfernt. Nach 4 Semestern war damit Schluss, weil E-Technik die falsche Berufswahl war, jedoch zurück nach Hause, die „Füße wieder unter den Tisch meines Vaters“ wollte ich auch nicht. So begann ich in Aachen eine Lehre als Bürokauffrau, die ich erfolgreich beendete. Damals glaubte ich, nach der Übernahme in das Angestelltenverhältnis „hier wirst Du alt bis zur Rente“.

Weit gefehlt, ich blieb zwar 30 Jahre in der gleichen Branche und habe dort einen guten Namen, ich habe jedoch alle 2-3 Jahre die Firma und das Aufgabengebiet gewechselt, bis ich 1998 mit 4 weiteren Personen unsere eigene GmbH gründete. Auch hier wieder der Gedanke „hier wirst Du alt mit Deiner Firma, deine Arbeit macht dir Spaß, alles ist gut“.

2010 machte ich im Rahmen eines Führungskräftetrainings durch unseren Franchisegeber meine ersten Erfahrungen mit Persönlichkeitsentwicklung und diversen Methoden – unter anderem mit NPL (Neurolinguistisches Programmieren) und Hypnose.

Und in mir brach sich der Wunsch Bahn - das ist es, Du willst Menschen bewegen und nach vorne bringen, sie sich entwickeln sehen.

Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich 2018 Trainer und Coach bin, meinen eigenen Blog habe, mit EDV nur noch im eigenen Kontext zu tun habe, und mich mit dem Thema "Veränderung beginnt im Kopf" beschäftige, den hätte ich für verrückt erklärt.

Nach einigen Irrungen, Wirrungen und echten Tiefschlägen bis hin zum Verlust einer 6-stelligen Summe, war ich 2013 in der Situation arbeitssuchend zu sein. Gerade 50 geworden, machte ich mir Gedanken wie diese:
„Wer will mich denn mit 50 und / oder darüber noch ….“
„das wird schwer einen neuen Job zu finden …“
Kann ich meine Berufung durchziehen und endlich das tun, was ich wirklich will?


Und dann startete ich mein Berufsleben 2.0: heute bin ich Trainerin, Hypnose-Coach und Dozentin für Bewerbungsmanagement und Kommunikation, Geburtshelferin für Veränderungsprozesse und Bewerbungshelferin, um Ihnen in einen neuen Job, oder eben auch in das (Berufs-)Leben 2.0 zu verhelfen.

Was ich getan habe?

Ich habe vor allem meine Sichtweise verändert!

Wenn Du immer wieder das tust,
was Du immer schon getan hast,
dann wirst Du immer wieder das bekommen,
was Du immer schon bekommen hast.
Wenn Du etwas anderes haben willst,
musst Du etwas anderes tun!
Und wenn das, was Du tust, Dich nicht weiterbringt,
dann tu etwas völlig Anderes –
statt mehr vom gleichen Falschen!
(Paul  Watzlawick, Philosoph, 1921 – 2007)

Was bedeutet das nun für Dich in einer Situation, die Du verändern möchtest?

Mach etwas anders oder mache etwas anderes!!

Du kannst die derzeitige unbefriedigende Situation, in der Du dich befindest, sei es privat oder beruflich, bedauern und betrauern. Du kannst Dich jetzt in die Ecke setzen und schmollen, wie schrecklich die Welt ist, wie blöd die Kollegen oder der Partner, die Familie oder Freunde sind und wie unfähig der Chef, der Kollege, etc.

Damit ziehst Du Dich allerdings auch in eine Gedankenschleife, die Deine Laune schlechter und schlechter werden lässt und die Dich mehr und mehr in die „Opfer“-Rolle drängt. Du kannst sicher sein, das merkt auch Dein Umfeld, Deine Umgebung, Dein Partner, Dein nächster Chef etc. Und vor allem das merkst Du selbst, Dein Körper, Deine Gedanken.
Und da unser Gehirn hier frustriert auf den Körper guckt und feststellt, wie sich die Schultern und der Kopf mehr und mehr nach vorne beugen, der Frust und die Sorge mehr und mehr Raum einnehmen, Denkst Du Dir zunehmend: „Boah geht es mir schlecht …..“

GLAUBE NICHT ALLES, WAS DU DENKST!

Denn schon ein kleines Experiment wird Dir zeigen, wie sehr Du Dich selbst beeinflussen kannst, im Guten wie im Schlechten.

Wenn Du magst, mache diese Übung einfach kurz mit, das geht im Sitzen, besser noch im Stehen. Stehe also bitte am besten einmal auf und stelle Dich locker, die Beine etwa hüftbreit auseinander hin. Wer die Übung im Sitzen macht, stellt die Füße einfach auf den Boden und setzt sich, ohne die Rückenlehne zu berühren, hin.
Lasse nun die Schultern nach vorne sinken und den Kopf sich nach vorne neigen, so eine richtige Mir-geht-es-heute-garnicht-gut-Haltung. Und jetzt versuche in dieser Haltung zu sagen „mir geht es heute richtig gut, ich bin wirklich gut gelaunt!“

Wie gelingt Dir das? Kannst Du dir das gerade selber glauben? ...

Es gelingt wohl eher nicht, und glaubhaft kann das auch nicht klingen.

Bleibe bitte noch einen Augenblick stehen oder sitzen für das Gegenexperiment: Stelle Dich oder setze Dich locker hin, straffe die Schultern, erhebe den Kopf und schaue nach vorne. Sage bitte jetzt „ich habe richtig schlechte Laune, mir geht es schlecht“

Wie war das? Besser? Schlechter?

Ich glaube, es war mindestens so unglaubwürdig wie beim ersten Mal.
Doch sage nun in dieser gestreckten Haltung: „mir geht es gut und ich bin gut gelaunt“

Klingt viel besser und glauben kannst Du Dir das auch.

Was will ich Dir damit sagen?

Du kannst Dich selbst beeinflussen und diese Veränderung beginnt im Kopf.

Schon diese kleine Übung zeigt, dass Du Dich mit gestrafften Schultern, erhobenem Kopf und geradem Blick viel besser fühlen kannst. Möglicherweise eine kleine Übung für den Alltag, die Dir aus einem kleinen Stimmungsloch wieder heraushelfen kann.

Tausche Dein Gedankengut aus!

Eine wie auch immer geartete unbefriedigende Situation, z. B. arbeitssuchend zu sein, oder im derzeitigen Job unzufrieden, oder in der Partnerschaft, oder oder oder ist auch immer ein Zustand, den Du als Chance nutzen kannst.

Zeit, darüber nachzudenken, ob der einmal eingeschlagene Weg wirklich das ist, was Du noch 10, 20 oder mehr Jahre machen möchtest.

Wenn Du hier speziell den beruflichen Werdegang als Beispiel heranziehst: ist der eingeschlagene Weg nicht einer, den Deine Eltern bestimmt haben,

„Kind, lern erst mal was Anständiges“,

„Kind, da hast Du einen sicheren Job“,

„Kind vergiss die Flausen, mach erst mal eine Lehre, geh studieren…“,

„Du wirst Banker, Verkäufer, Lehrer, weil dein Vater auch Banker, Verkäufer oder Lehrer ist“,

oder, oder, oder. Du kennst möglicherweise diese oder ähnliche Sätze.

Zeit darüber nachzudenken, ob es nicht schon etwas in Deinem Leben gibt, von dem Du weißt, dass Du es gut kannst und dass Dir wirklich Spaß macht. Das im tiefsten Deines Herzens Deine Berufung ist, die sich lohnt zum Beruf zu werden.

Ja, ja ich höre Dich schon: „Wie soll das gehen?“ ,Da bin ich schon zu alt zu“, „Das kann ich nicht finanzieren“, „Ich weiß nicht, wie ich das anfangen soll“.


All denen rufe ich zu: Wenn Du es nicht ausprobierst, wirst Du es nicht erfahren. Was hast Du zu verlieren, wenigstens ein paar Gedanken daran zu verschwenden.

Und wenn Du schon nicht den Beruf wechseln möchtest, aber dennoch unzufrieden bist, was gibt es hier zu verändern, damit es wieder besser läuft. Was ist es, dass Du verändern kannst?

Desgleichen gilt für die Beziehung. Was braucht es, damit die Beziehung wieder Zufriedenheit bringt, damit das Miteinander wieder funktionieren kann?

Ja, Veränderung bedeutet, raus aus der Komfortzone!

Raus aus der Situation, schon alles zu kennen. Zu wissen, wie die Abläufe sind, kuschelig, wohlig und ohne Aufregung, ohne Angst … gleichwohl ohne Spannung, Spiel, Spaß, Nervosität, und dem Wissen „nicht zu wissen, wie es ausgeht “ und vielleicht auch zu scheitern.

Was macht Veränderung so schwierig?

Du darfst Dich lösen von eingefahrenem Verhalten. Nichts ist hartnäckiger als ein Verhalten, dass Du über viele Jahre antrainiert hast und ständig wiederholt hast. Vielleicht sogar so oft, dass Du gar nicht mehr bewusst darüber nachdenkst und alles quasi wie von selbst abläuft …

Du steckst in diesem Beruf oder der Beziehung, weil das die letzten 5, 10 oder 15 Jahre so war, lief ja bis jetzt, Du hast Dich bewährt.

Das führt häufig dazu, dass Du keine Entscheidung triffst und einfach darauf hoffst, das bessere Zeiten kommen, dass es sich wie von selbst wieder einrenkt, …. UND WENN NICHT?

Vielleicht reift ja schon in dem einen oder anderen der Gedanke, „So kann es nicht weiter gehen".
Es muss sich etwas ändern, wenn Du andere Ergebnisse willst, wenn Du einen Job willst, der Dich ausfüllt, eine Beziehung, die harmonisch und liebevoll ist.

Und ein wenig erschreckt, vielleicht aber auch erleichtert, stellst Du dann fest:

Nicht die Anderen müssen sich verändern.

Nein, es ist ganz alleine Deine Aufgabe. Du musst Dich selbst verändern, um andere Ergebnisse zu erzielen und andere Erfahrungen zu machen.

Wenn Du Deinen eigenen Anteil an der unbefriedigenden Situation erkennst, und Dir eingestehst, dass Du vielleicht doch nicht so ganz unschuldig an der jetzigen Situation bist, wenn Du die volle Verantwortung übernehmen kannst, dann kannst Du auch die Konsequenzen ziehen.

Lieber früher, aber besser spät als NIE.


Übernimm die volle Verantwortung für Dich, für Deine Handlungen und für das, was mit Dir geschieht!


Veränderung ist einzig und alleine Deine persönliche Aufgabe!

Wie kannst Du nun Verhalten verändern?

Zunächst werde Dir klar darüber, was Du genau verändern willst?

Im beruflichen Kontext könnte das bedeuten: Gleicher Beruf bei einem anderen Arbeitgeber, Entwicklung Deiner Berufung zu Deinem neuen Beruf, möglicherweise auch die Selbständigkeit mit Deinem Herzensprojekt.

Im
privaten Kontext: bspw. weiter Single bleiben, oder endlich Herzdame oder Herzbube finden. An der jetzigen Beziehung arbeiten und sie wieder zu beleben oder in letzter Konsequenz Trennung vom Partner.

So banal das klingt, das ist es nicht!

Hast Du bisher tatsächlich einen Gedanken daran verschwendet, etwas anderes oder überhaupt etwas zu tun, die Chance für etwas Anderes oder gar Neues zu ergreifen?

Es ist normal und es kommt häufig vor, dass solche Gedanken verdrängt werden, keine Zeit ist, das Thema bis zum Ende zu durchdenken, bewusst oder unbewusst.

Nimm Dir die Zeit herauszufinden, was Dich an Deiner jetzigen Situation unzufrieden macht, was erfreut Dich möglicherweise, was stört Dich eher?

Wo liegen Deine Wünsche, Deine Träume, was braucht es, um diese zu verwirklichen?

Schreib all das auf, am besten handschriftlich, weil etwas mit der Hand Geschriebenes einen anderen Zugang in Dein Gehirn findet als Computergetipptes.

Nimm Dir ein Blatt Papier und falte es der Länge nach einmal, so dass Du 2 Spalten hast. Notiere in der linken Spalte alles, was Dich an der jetzigen Situation nervt, stört, ärgert. Das können alle Bereiche sein, berufliche oder private, völlig egal.
In die rechte Spalte notierst Du zu jedem Punkt einen Ausblick: Was ist das gewünschte Resultat, wenn ich diesen Punkt gelöst oder verbessert hätte?

Auf diese Weise dringt in Dein Bewusstsein, was Du Dir wirklich wünschst.

Es spielt auch zunächst keine Rolle, ob Du weißt, wie eine Verbesserung oder Veränderung von statten gehen kann, oder ob es überhaupt möglich ist. Setze Dir keine Grenzen, sondern erlaube Dir, wirklich groß und vor allem auch ein bisschen verrückt zu denken. Das spielt an dieser Stelle keine Rolle.

VERÄNDERUNG BEGINNT MIT DEINEM DENKEN!

Was erlaubst Du Dir bisher zu denken und was nicht? Was denkst Du über Dich? Wo setzt Du Dir selbst Grenzen?

Mit dem, was Du denkst, bestimmst Du Deine generelle Haltung dem Leben gegenüber und beeinflusst Deine Lebensumstände und die Möglichkeiten, die Du siehst oder nicht, die Du dadurch erschaffen kannst oder eben nicht.

Jeder trägt eine generelle Entscheidungsgrundlage in sich, diese deckt die täglichen Entscheidungen zu 100 % ab – es ist die Entscheidung, ob Du lieber Schmerzen vermeiden oder Freude gewinnen willst.
Also bist Du eher jemand, der hauptsächlich weniger Schmerzen haben will oder hauptsächlich mehr Freude empfangen möchte?
Mit der Veränderung dieser Entscheidungsbasis wird sich Dein gesamtes Leben verändern, denn Du tust bestimmte Dinge in Deinem Leben, um Schmerzen zu vermeiden, und komplett andere, wenn Du Freude vermehren willst.

Hier ein paar Beispiele:

Probierst Du ein neues Kochrezept aus, weil Du gespannt auf neue Geschmackskompositionen bist ODER schmeißt Du das neue Rezept weg, weil Du Angst vor einem Kochdesaster hast.
Probierst Du im Restaurant ein neues, Dir völlig unbekanntes Gericht, weil Du neugierig auf die Zusammenstellung der Zutaten bist ODER isst Du lieber Wiener Schnitzel – da weiß man, was man hat.
Fährst Du lieber in Deinem Urlaub jedes Mal woanders hin, um neue Landschaften, Leute, Gerichte und Gerüche kennenzulernen ODER fährst Du seit 20 Jahren nach Mallorca in´s selbe Hotel, weil Du da keine Überraschungen mehr erlebst.
Vermeidest Du ein Risiko, um keine Verluste zu erleiden, ODER gehst Du ein Risiko ein, um Gewinne zu erhalten.

Du erkennst an diesen Beispielen, wie unterschiedlich ein Alltag, ja ein ganzes Leben sein kann: der eine kocht ständig neue Rezepte, probiert neues und unbekanntes im Restaurant, fährt in neue Länder in Urlaub und geht auch mal ein Risiko ein.

Der andere bleibt bei der bekannten Hausmannskost, isst Wiener Schnitzel, macht den immer eintönigen Urlaub auf Mallorca und vermeidet jedes Risiko.

Ich selbst war auch so eine, die gerne auf Nummer sicher ging, die ungern neue Dinge ausprobiert hat, die lieber in Ihrer kuscheligen Komfort- und Wohlfühlzone geblieben ist. Bis mich meine Weiterbildung und meine Trainer wach gerüttelt haben und mich immer häufiger meine Grenzen testen und darüber hinaus gehen lassen, mich auszuprobieren und damit mehr Vertrauen zu haben.

Ich habe begriffen, dass das Leben es gut mit jedem meint, und dass sich uns der Weg unter die Füße legt, wenn wir nur wollen und uns selbst vertrauen.

Soweit Teil 1 meiner Geschichte und meiner Mission. Weiter geht es in der nächsten Woche.

Wenn auch Du Deine Mission finden willst oder Dein Leben 2.0 starten möchtest, dann nimm gerne Kontakt auf.

Bis bald
Anna Katharina

 

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